Ich nannte ihn Krawatte

Nur wenige sorgfältig gewählte Worte benötigt Milena Michiko Flašar, um ihre Figuren zum Leben zu erwecken, nur wenige Szenen, um ganze Schicksale zu erzählen.

Ein junger Mann verlässt sein Zimmer, in dem er offenbar lange Zeit eingeschlossen war, tastet sich durch eine fremde Welt. Eine Bank im Park wird ihm Zuflucht und Behausung, dort öffnet er die Augen, beginnt zu sprechen und teilt mit einem wildfremden Menschen seine Erinnerungen. Der andere ist viele Jahre älter, ein im Büro angestellter Salaryman wie Tausende. Er erzählt seinerseits, über Tage und Wochen hinweg, Szenen eines Lebens voller Furcht und Ohnmacht, Hoffnung und Glück.

Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck nicht standhalten, die allein in der Verweigerung aktiv werden. Aus der Erfahrung, dass Zuneigung in Nahrung verpackt, Trauer im Lachen verborgen werden kann und Freundschaften möglich sind, stärken sie sich für einen endgültigen Abschied und einen Anfang.

Milena Michiko Flašar macht eine Parkbank zur Bühne, zu einem huis clos unter freiem Himmel. Die Bank befindet sich in Japan und könnte doch ebenso gut anderswo in der westlichen Welt stehen. Dieser Roman stellt der Angst vor allem, was aus der Norm fällt, die Möglichkeit von Nähe entgegen sowie die anarchische Kraft der Verweigerung.

Verlag Klaus Wagenbach
Erschienen am 31. Januar 2012
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
ISBN-10: 380313241X
ISBN-13: 978-3803132413

Erschienen als Taschenbuch bei btb.

Übersetzungen in zahlreiche Sprachen, unter anderem ins Englische (New Vessel Press), Französische (Éditions de l’Olivier) und Spanische (Ediciones Siruela).

Hörspielbearbeitung von Norbert Schaeffer (NDR)

Bühnenbearbeitung von Jana Polasek (Maxim Gorki Theater, Berlin) und von Anne Kehl und Astrid Müller (Speicherbühne Bremen).

Tanztheaterbearbeitung von M&N Dance Company (Ljubljana, Slowenien)

Pressestimmen

Ein zartes melancholisches Buch von großer sprachlicher Schönheit und Klarheit. Ein makelloser Roman.
(Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung)

Es geht um Freundschaft und Verrat, Liebe und Einsamkeit, Kindheit und Tod – in einem Ton, der anrührend ist in seinem Ernst und seiner Aufrichtigkeit. […] Ich nannte ihn Krawatte ist nicht nur ein Roman über das japanische Gesellschaftsphänomen des Hikikomori, sondern auch eine Parabel über unbesiegbare Widrigkeiten des Erwachsenwerdens in den Kulturen modernster Industrienationen – und, dann doch, deren Überwindung.
(Catharina Koller, Die Zeit)

[…] ein Roman von faszinierender Detailfülle, ein Buch, das, um sich deutlich zu machen, große Begriffe – wie Freiheit, Glück, Wahrheit – nicht scheut. […] Mit hoher Kunstfertigkeit kehrt Flašar im Anekdotischen das Exemplarische hervor. Und das verführerisch Schöne ist auch etwas fremdartig Frommes: Das Buch begegnet dem Leben mit einer geradezu buddhistischen Abgeklärtheit.
(Der Spiegel)

Bei allem sorgfältig ausgeführten Lokalkolorit ist allzu deutlich, dass es sich nicht um eine rein japanische Angelegenheit handelt. Zur Allgemeingültigkeit der Geschichte trägt auch die sensible Sprache Flašars bei. Sie macht nicht viel Aufhebens, sondern geht behutsam in die Tiefe, betreibt keine Schaumschlägerei, sondern beschreibt Vorgänge knapp und genau, ohne sie zu bewerten. Ohne Gefahr zu laufen, oberflächlich zu sein, entstehen so auf gerade einmal 130 Seiten die Umrisse zweier Leben und der Ansatz eines wenig schmeichelhaften Gesellschaftspanoramas. Ich nannte ihn Krawatte darf bereits jetzt zu den gelungensten Büchern des Literaturjahrgangs 2012 gezählt werden.
(Wolfgang Huber-Lang, APA)

Ohne plakativ zu werden, erzählt das Buch in glasklarer Sprache von Lebenslügen, Herzbrüchen und von Affären mit einer Geliebten namens Illusion. Mit Ich nannte ihn Krawatte legt die Autorin einen auch formal erstaunlich reifen Roman vor.
(Stefan Gmünder, Der Standard)

Ich nannte ihn Krawatte verbreitet eine beckettsche Grundstimmung (…). Die Stärke des Textes liegt dort, wo kaum etwas geschieht, wo beobachtet und die Szenerie geschildert wird. In der Verhaltenheit liegt die ganze Kunst des Buches.
(Harald Klauhs, Die Presse)

Ruhig fließend steuert der Roman auf Dramen zu. Ist er am Ziel angelangt, will man jeden berühren, solange er noch unter uns ist. Und alle, alle möchte man umarmen – inklusive Milena Michiko Flašar, die wie „ihr“ Hikikomori aus dem Schatten gesprungen ist.
(Peter Pisa, Kurier)

Die Sprache Flašars ist so klar und von magischer Ruhe getragen, als ginge es darum, den großen Klassikern der japanischen Literatur des 20. Jahrhunderts, Yasushi Inoue oder Yasunari Kawabata, Referenz zu erweisen.
(Sebastian Hammelehle, Spiegel Online)

Milena Michiko Flašars Bücher sind von einer wunderschönen poetischen Traurigkeit. War es in „Okaasan“ das Sterben der Mutter, so ist es in diesem Roman die schaurige Beklemmung, die aus der Begegnung der beiden Männer entsteht.
(Wolfgang Kühn, magzin)

Milena Michiko Flašar hat ein hinreißendes Buch geschrieben, das vom Leben zwischen zwei Welten berichtet. Es ist traurig und hoffnungsvoll zugleich. Nach der Lektüre dieses Buches möchte man am liebsten die Welt kurz anhalten. […] In behutsamen Gesprächen nähern sich die zwei Protagonisten einander an, öffnen sich ihre Herzen. Und auch das Herz der Leser wird ganz weit.
(Mareike Steger, Wienerin)

Die Geschichte wird mit einer so ruhigen und poetischen Sprache erzählt, dass sie den Leser von Anfang an fesselt.
(Gesa Müller, 1Live Magazin)

Totale Verweigerung, Familiengeheimnisse und Gesellschaftsdruck. Das Buch Ich nannte ihn Krawatte ist ein berührendes und wichtiges Meisterwerk.
(Andreas Gstettner, fm4)

Milena Michiko Flašar schreibt in poetischen, kurzen Sätzen, die wie Glasmurmeln in ihrem Innern noch einen andersfarbigen, schillernden Kern haben. Die Autorin besitzt ein wunderbares Gespür für Dosierung und Rhythmus, die kompositorische Strenge des Romans dient als Gerüst, das auch große Gefühle trägt.
(Britta Heidemann, Der Westen)

113 Kapitel beziehungsweise Strophen hat diese zarte, zerbrechliche Geschichte voller wunderschöner Bilder. Bei allem Schmerz der traurigen Erinnerungen zeigt uns Milena Michiko Flašar darin die Schönheiten dieses Lebens, die in den modernen Gesellschaften mehr und mehr in Vergessenheit geraten – und kreiert so eine zutiefst menschliche, wünschenswerte Welt, in der es auch für die Hikikomori wieder einen Sinn ergibt, das Leben leben zu wollen.
(Jan Ehlert, NDR)

Eine starke Autorin, ein großes Versprechen.
(Günter Kaindlstorfer, Ö1 Ex Libris)

Ein knapper, hypnotisch wirkender Text. Preisverdächtig.
(Marion Quandt, WDR)

Die Erzählung dieser beiden am Leben verzweifelten Menschen ist auch empfehlenswert, weil wir diskret aufgefordert werden, wieder richtig hinzuschauen und hinzuhören, vor allem aber, weil sie aus einem Guss und stilistisch schlicht und ansehnlich ist und weil sie zwischen Vorstellung, Idee und Wirklichkeit immer die Waage hält.
(Peter Urban-Halle, Deutschlandradio Kultur)

Ein kleines, kluges Buch.
(Katinka Oppeck, Annabelle)

Der Autorin Milena Michiko Flašar ist es mit ihrem Roman überaus gut gelungen, einzig durch die Erzählungen der beiden Männer eine Gesellschaftskritik zu formulieren.
(Buchhandlung ChickLit)

Was die Faszination dieser Geschichte ausmacht, ist die Entwicklung, die die beiden Männer nehmen. (…) Man spürt, Milena Michiko Flašar will viel. Ihr gelingt aber auch einiges: vor allem ein sehr eigener, sehr ruhiger Ton. Und: Die Geschichte lebt von zwei sehr starken Charakteren und den eindringlichen Nahaufnahmen der japanischen Gesellschaft.
(Astrid Mayerle, Bayerischer Rundfunk)

Milena Michiko Flašar schildert eindrucksvoll die Verlorenheit des Einzelnen im heutigen Japan. (…) Wie sie diese beiden Menschen einander sich nähern lässt, ist von großer Zartheit.
(Anja Hirsch, FAZ)

Milena Michiko Flašar hat sich schwerer, drängender Themen angenommen und sie in ein literarisches, sprachlich fein gearbeitetes Werk übersetzt, in dem selbst noch ein beschreibender, verhalten poetischer Satz wie: „Der Schlüssel griff mürbe ins Schloss“ die bis ins Mark gehende Müdigkeit und Melancholie seiner Helden widerspiegelt.
(Meinolf Reul, satt.org)

Ich nannte ihn Krawatte ist (…) die schonungslose Beichte zweier Alleingelassener. (…) Gänsehaut! Großer Text.
(Jan Drees, 1Live Magazin)

Milena Michiko Flašar erzählt auch in ihrem dritten Buch sprachlich souverän von den Schwierigkeiten des Kommunizierens. (…) Das geschieht ohne Pathos, sondern mit poetischer Präzision. (…) Manchmal erinnern Flašars bilderstarke, aber nie plakative Schilderungen an die subtilen Mangas von Taniguchi Jiro.
(Walter Titz, Kleine Zeitung)

Inmitten einer Welt der Kälte (…) bilden Flašars sympathische Antihelden kleine Inseln der Humanität. Sie schaffen eine Atmosphäre der Hoffnung, die sich nicht anbiedert, sondern couragiert (…) auf eine Zukunft verweist, in welcher der Einzelne nicht mehr auf seinen Marktwert reduziert wird (…). Der jungen Autorin (…) gelingt dabei das Kunststück, dieser Zuversicht Rückenwind zu verleihen. Ein Grund mehr, sich in die Lektüre dieses über nationale Befindlichkeiten und Philologien hinausweisenden Globalisierungsromans zu vertiefen.
(Walter Wagner, Buchmagazin des Literaturhauses Wien)

Der Grundton bleibt der einer großen Beklemmung, literarisch aber aufgelöst durch einen großen poetischen Zauber (…), der sich durch einen unglaublich liebevollen Blick auf die Wesentlichkeit der kleinen Dinge ausdrückt. (…) Die Autorin spielt wunderbar mit Beobachtungen der Protagonisten während ihrer Gespräche, Wahrnehmungen aus dem Augenwinkel, die aber urplötzlich für die Handlung bedeutsam werden. (…)Flašar zeigt, dass sie auf einer nuancenreichen Sprachklaviatur spielt (…) und daraus entwickelt sich diese Grundstimmung aus Schönheit und Traurigkeit, die diesem Buch einen im positiven Sinne eigenartigen Klang gibt.
(Martin Maria Schwarz, Hessischer Rundfunk)

Diese Annäherung zwischen zwei Außenseitern, die nichts mehr zu verlieren haben und deshalb ehrlich zueinander sind, beschreibt die Autorin mit zarter Sprache und großer emotionaler Kraft.
(freundin)

Aber sie [die Helden] fallen nicht, schweben vielmehr durch diesen ambitionierten Roman. Das Ende ist im Übrigen ebenso versöhnlich wie rührend. Auch ein Hikikomori findet früher oder später ins Leben zurück, wenn er an jemanden gerät, der ihm sein Ohr und seine Seelengüte leiht.
(Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel)

In ihrem zarten Roman rüttelt Flašar den Lebensmut eines betäubten Jungen wach und gibt die Hoffnung auf ein Ende der Taubheit nicht auf.
(Laura Hamdorf, KulturSpiegel)

Ein Roman von internationaler Gültigkeit und Aktualität: über die Gefahr des Scheiterns an der Leistungsgesellschaft, über die Normierung von Menschen und über Einsamkeit in der Masse, außerdem aber über den Wert von Freundschaften und die Macht von Musik und Poesie.
(Holger H. Elias, Die Wanderbühne)

Milena Michiko Flašars Buch besteht aus Episoden, der epische Fluss ist nicht ihre Sache. Die Episoden selbst aber sind eindringlich und ruhig, ihre Reihenfolge ist dramaturgisch durchdacht. Nach und nach erfahren wir in ihnen die Geschichte der beiden Außenseiter, wie sie zu dem wurden, was sie sind, und wie sie sich behutsam aus ihrer Sackgasse zu befreien versuchen.
(Peter Urban-Halle, NZZ)

Wirklich sehr lange keinen Roman mehr zu Ende gelesen, der den literarischen Konsens, dass über große Gefühle nur spärlich und auch nur indirekt zu reden sei, so sehr missachtet wie dieser. […] Bei anderen Romanen ware man längst ausgestiegen. Bei diesem Roman aber bleibt man dran. Er ist der Überraschungserfolg dieses Frühjahrs.
(Dirk Knipphals, taz)

Die schöne Sprache von Flašar nimmt gefangen; dies ist große Literatur.
(Julia Gaß, Ruhrnachrichten/Emsdettener Volkszeitung)

Flašars Roman erinnert an eine Tuschezeichnung, sparsam und zart entwirft die Autorin die äußeren Konturen und inneren Schatten. […] Die Sprache ist poetisch, unangepasst, ein Erlebnis. Wer zerbrechliche Bilder liebt, wird hier fündig.
(Carolin Courts, WDR 5)

Das sind zarte Szenerien, geschildert in einer dichten, poetischen Sprache und mit einer geschickten Dramaturgie.
(Franziska Reif, logbuch)

[…] eine Geschichte, die nachdenklich macht und deren melancholische Grundfärbung die Stimmung des Buches dominiert. Trotzdem ist diese Dominanz nicht erdrückend, denn es handelt sich bei diesem sprachlich sehr versierten Kammerspiel […] nie um ein Trauerbuch, sondern schon eher um die poetische Sozialstudie der westlichen Welt.
(Martin Gaiser, literaturkritik.de)

Eine wunderliche Freundschaft entspinnt sich zwischen den beiden, ein weitschweifiges, von Flašar souverän ausgestaltetes Erzählen hebt an.
(Wolfgang Paterno, profil)

The novel has a delicately-woven, lyrical quality, and says a lot in few words. […] The novel`s pared-back style and universal themes mark it out as the potential breakthrough novel for this talented young writer. I called it a tie is not only a tale of modern Japan but also, and perhaps above all, of ordinary lives.
(New Books in German)

Eine wunderbare Geschichte einer Freundschaft, die so nicht nur in Japan, sondern auf der ganzen Welt entstehen könnte.
(Mode News)

Behutsam umkreist Milena Michiko Flašar in ihrem dritten Buch das Schicksal dieser beiden Männer. Ihre Sprache ist klar und schnörkellos, fast schon protokollartig. […] Zwei Verlorene, die sich gefunden haben und in deren Leben voller Abgründe für Momente wieder etwas Licht scheint.
(Dirk Becker, Potsdamer Neueste Nachrichten)

Milena Michiko Flašar hat ein Buch veröffentlicht, das sich sehr gekonnt mit den Fallstricken unserer Leistungsgesellschaft auseinandersetzt.
(Zuckerkick, Das Stadtmagazin für Würzburg)

Eine berührende und eingängige Geschichte.
(St. Pölten konkret)

Sans aucune affectation, mais avec simplicité et une grande tendresse pour ses personnages.
(Émilie Syssau, Courrier Littérature Allemande)

Ganz einfach ist das erzählt, ohne weit auszuholen, mit Bildern, die einen Weg ins Freie öffnen. Von den schönen Bildern lebt dieser Roman, von der Gewissheit, dass Leben möglich ist, wenn man widersteht.
(ff – Das Südtiroler Wochenmagazin)

Für Aufsehen sorgt der neue, virtuose Roman Ich nannte ihn Krawatte. Unaufdringlich und poetisch erzählt die junge Autorin eine bewegende Geschichte.
(Salzburger Nachrichten)

Man kann sich als Leser fragen: Wie schafft es die 32-jährige Autorin, quasi laufmeterweise Einsichten in die Psychologie ihrer Figuren und ins Leben an sich niederzuschreiben, ohne dabei jemals platt oder bemüht zu wirken? Vielleicht, weil sie ihre Sätze derart geschickt in eine einfache, doch fein gesponnene Geschichte verwebt. […] Dass es so berührende Worte sind, wie in diesem anspielungsreichen und subtilen Buch, ist ein literarischer Glücksfall.
(Werner Schandor, Wiener Zeitung)

Voller Poesie sind Flašars Umschreibungen dieser verstaubten, lauten Stille des Zimmers, das Hiro auch seine dunkle Höhle nennt. Das Dunkle schlängelt sich motivisch durch den ganzen Roman, der von feinen Seidenfäden gehalten zu sein scheint und trotz der melancholischen Grundstimmung eine wunderbare Leichtigkeit besitzt.
(Claudia Cosmo, Deutschlandfunk)

Flašar braucht nur wenige, jedoch sorgfältig ausgewählte Worte, um ihre Figuren zum Leben zu erwecken.
(Radio Burgenland)

Die noch sehr junge österreichische Autorin habe mit Ich nannte ihn Krawatte eine sehr gelungene Innenansicht eines für Mitteleuropa eher unzugänglichen Kulturkreises abgeliefert. […] Sie lenke den Blick mit einer ganz eigenen Perspektive auf den modernen Konkurrenzterror.
(Rhein-Neckar-Zeitung)

Ein trauriges Buch, das man dennoch ganz beglückt liest – eine seltene Kombination.
(Frank Meyer, rbb radioeins, Die Literaturagenten)

Ein Erfolg im allerbesten Sinn: Das Buch erzählt auf ganz gerade, unkitschige, berührende
Weise vom Glück.
(Kulturradio rbb, Das Porträt)

Der Roman berührt das Herz und ist in einer Sprache geschrieben, die die Klarheit reinen Wassers besitzt und die Poesie eines verloren gegangenen Paradieses.
(Diana Deniz, Augsburger Allgemeine)

[…] das Buch findet einen sehr besonderen, ganz ruhigen und beinahe lyrischen Ton, um etwas zu beschreiben, das weit über die bloße Gegenwart hinausreicht. Denn man liest diesen schmalen Roman auch als parabelhafte Erzählung darüber, wie der Einzelne aus der Welt der anderen herausfallen kann, darüber, wie sich soziale Gewissheiten auflösen und dieser schmerzliche Prozess tragische Helden zeugt.
(Paul Jandl, Die Welt)